Migrationsprojekt – Beistand im Neuen

Es braucht Menschen mit Bereitschaft und Geduld, die sich den Dienst der Integration von Geflüchteten Menschen stellen. Friedvolle und konviviale Entwicklungsatmosphäre …

Als 2015 die Flüchtlingswelle zu uns nach Europa und auch nach Deutschland kam, war ich tief betroffen von deren Schicksal. Uns als Deutsche und mir persönlich auch immer bewusster, sind diese Flüchtlingsströme und das unsägliche darin verbundene Leid von 1944/45 aus dem Osten in unserer Erinnerungskultur fest verankert. Mich begleitete deshalb 2015/2016 die Frage, was hierin meine Aufgabe, mein Beitrag sein kann, um ehrenamtlich meine Unterstützung an zu bieten. Ende 2016 stieß ich dann auf eine syrische Familie mit drei Kindern. Und mir war sofort klar, dass ich für diese Familie da sein wollte. Mein Ehrenamt begann.

Bis heute dehnt sich wie von selbst die Unterstützung auf weitere Familien aus, die ich noch im Blick habe und darin besonders auch die Kinder. Meine Begleitung bezieht sich auf das emotionale Befinden, die Bedürfnisse und auf die Dinge des deutschen Alltagslebens. (Für all die Amtsgänge gibt es noch einen weiteren Betreuer) Was ich nun nach 3 Jahren Begleitung sehe ist, dass wir noch viele Jahre brauchen werden, bis diese Menschen hier in einer für sie fremden Kultur wirklich angekommen sind.

Die Herausforderung ist enorm groß – aus meiner Sicht viel größer als wir anfänglich dachten. Es braucht Menschen die die Bereitschaft und Geduld aufbringen können, sich in den Dienst der Integration mit vollem Herzen zu stellen. Als ich 2018 von den Vorständen des FNNF angesprochen wurde Stiftungsbeauftragte zu werden, damit meine Arbeit sich ausweiten und weiter entwickeln kann, sagte ich sofort aus tiefstem Herzen zu. Denn ich weiß, was es bedeutet in einem Netzwerk eingebunden zu sein und Unterstützung zu bekommen. Wir planen kleine umsetzbare Projekte an denen Sie in Zukunft mit Bildern und in einem Blog teilhaben können.

Mein Name ist Monika Paulig, ich bin geboren Jahrgang 1963, verheiratet und arbeite als Heilpraktikerin in eigener Praxis in Fritzlar. Heute möchte ich gerne Einblicke geben in mein Tätigkeitsfeld als Integrationsbeauftragte für Migration für die Stiftung FNNF.